Information betreffend mittelfristige Auflösung der Stiftung PDF (14 KB)

 

Modellprojekte

Ein prioritäres Ziel der Stiftung besteht in der Förderung bzw. Unterstützung von praxisorientierten, interdisziplinären Modellprojekten.

Jahresthemen mit Praxisrelevanz

Der Stiftungsrat legt in Abstimmung mit der Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD und nach Vernehmlassung im Wissenschaftlichen Beirat jeweils Jahresthemen für Modellprojekte fest. Die Einbindung der denkmalpflegerischen Praxis erfolgt dabei durch die Mitwirkung von Persönlichkeiten der KSD und der KSKA, Konferenz der Schweizerischen Kantonsarchäologinnen und Kantonsarchäologen, im Stiftungsratsausschuss und im Stiftungsrat und überdies durch Konsultation weiterer Kreise bei der Evaluation von praxisrelevanten Themen und Projekten.

Ausschreibung

Die vom Stiftungsrat beschlossenen Jahresthemen gelangen zur Ausschreibung an Forschungsinstitutionen und Organisationen, die sich mit Fragen der Denkmalpflege auseinandersetzen. Zur Sicherstellung der Praxisrelevanz der Modellprojekte weist die Stiftung bei den Ausschreibungen der Jahresthemen jeweils ausdrücklich darauf hin, dass die Projektresultate dem interdisziplinären, praxistauglichen Handeln dienen müssen. Diese wichtige Voraussetzung soll gewährleisten, dass die Denkmalpflegefachstellen bei den Herausforderungen ihrer täglichen Arbeit bestmöglich unterstützt werden können.

Qualitätssicherung

Den Vorgaben der Stiftung entsprechende Unterstützungsgesuche für Modellprojekte können zu Handen der Stiftung eingereicht werden, welche die Projektanträge in der Folge dem Wissenschaftlichen Beirat zur Prüfung unterbreitet. Ueber die Gutheissung oder Ablehnung eines Gesuches entscheidet der Stiftungsrat auf der Grundlage der Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirates abschliessend.

Auch sämtliche eingereichten Projektarbeiten werden - wiederum im Sinne der Qualitätssicherung - durch den Wissenschaftlichen Beirat begutachtet.

Unterstützungsbeiträge

Der Finanzierungsrahmen bei Gutheissung eines Gesuches/ Projektantrages wird vom Stiftungsrat jeweils in Berücksichtigung von Bedeutung und Umfang der Modellprojekte festgelegt. Dabei ist die Stiftung grundsätzlich auch bereit, eine mehrjährige Unterstützung zu leisten.

Wissenstransfer in die Praxis / Vernetzung

Nach erfolgter Begutachtung durch den Wissenschaftlichen Beirat und Abschluss eines Modellprojektes macht die Stiftung die Projektergebnisse den interessierten Kreisen zugänglich. Sie sorgt für deren möglichst breite Streuung, um so den interdisziplinären Erfahrungs- und Wissensaustausch, einen nachhaltigen Wissenstransfer in die Praxis sowie die angestrebte Vernetzung zu fördern.


Abstracts von Modellprojekten, die durch die Stiftung unterstützt werden


ENERGIE UND BAUDENKMAL


UMGANG MIT SCHUETZENSWERTEN BAUTEN DER 1950er-1970er JAHRE


BAULICHE VERDICHTUNG UND DENKMALPFLEGE


NATURWISSENSCHAFT UND TECHNOLOGIE IN DER DENKMALPFLEGE


Abstracts von Modellprojekten 2007 - 2010


Kompetenzverbund Konservierung


Projektergebnisse / Schlussberichte von Modellprojekten


Bildgebende Ramanmikroskopie als Schlüssel zur Herstellungstechnologie von Roman- und Portlandzementen des 19. Jahrhunderts: HKB, Hochschule der Künste, Bern


Centre Le Corbusier - Beiträge zum Instandsetzungskonzept: ETHZ/IDB


Patrimoine moderne, économie, énergie. Stratégies d'intervention pour les grands ensembles 1945 - 1975: EPFL/ENAC, Lausanne


Kriterien und Strategien zur Verdichtung von Siedlungsstrukturen der Nachkriegszeit: ZHAW/Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Institut Urban Landscape


Interdisziplinäre Studien der historischen Malschichten des Basler Münsters: SNM/Schweizerisches Nationalmuseum


Historische Holzverbindungen - Untersuchung des Trag- und Lastverformungsverhaltens von historischen Vollholzverbindungen und Erstellung eines Leitfadens für die Baupraxis: BFH/Fachhochschule Bern - Architektur, Holz & Bau


Bauliche Verdichtung und Denkmalpflege - Städtische Verdichtung und Energieverhalten bestehender Gebäude: SUPSI - University of Applied Sciences & Arts of Southern Switzerland


Die Gipse des 19. Jahrhunderts: IDB/ETHZ - Institut für Denkmalpflege und Bauforschung


Wasseraufnahmekoeffizienten historischer Aussenputze: Fachhochschule Bern - Architektur, Holz & Bau


MikroMass - Mikroinvasive Massnahmen zum verdichteten Umbau von Wohnbauten und -siedlungen: Hochschule Luzern - Technik & Architektur


Reproduktion von Bauten und Gebrauchsgegenständen durch 3D Aufnahmen und Rapid Prototyping: Berner Fachhochschule BFH, Architektur, Holz & Bau


4D-Dokumentation - Erschliessung von Untersuchungsergebnissen anhand virtueller 3D-Modelle und Visualisierung von historischen Zuständen unzugänglicher Bereiche für Wissenschaft und museale Vermittlung am Bsp. Ulrichskapelle Müstair: Hochschule der Künste, HKB/BFH, Bern


Leitfaden Fliessendes Grün: HSR, Hochschule Rapperswil. "Pflege und Wiederbepflanzung von Grünflächen des Organischen Städtebaus 1940 - 1970", HSR, Hochschule Rapperswil


Strategien im Bereich Energie und Baudenkmal für Denkmalpflegefachstellen: Konferenz der Schweizerischen Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger, KSD


Energetische und schalltechnische Sanierung von Wohngebäuden der 1950er bis 1970er Jahre: Berner Fachhochschule; Architektur, Holz & Bau


Seismic behaviour of existing reinforced concrete buildings with thin walls: EPFL/EESD, Lausanne


Energetische Sanierung historisch wertvoller Fenster: Fachhochschule Bern, Architektur, Holz & Bau


Optimierung energetischer Massnahmen an Gebäuden von historisch-architektonischem Wert - EnBau: Fachhochschule italienische Schweiz, SUPSI


REHAB, Rénovation et réhabilitation des bâtiments d'habitation du XIX et XX siècles: EPFL Lausanne, ENAC


Risikobasiertes Vorgehen bei der energetischen und klimaschutz-bedingten Verbesserung von hochwertigen Denkmalobjekten": ETH Zürich


Schutzverglasungen historischer Glasmalereien und Kunstverglasungen im Spannungsfeld von Denkmalpflege und energetischer Verbesserung von Baudenkmälern: Vitrocentre Romont; Schweizerischer Fachverband Glasmalerei; EMPA


Erneuerung von Innen - Eine integrale Massnahme zur Verbesserung des Energiehaushaltes von Baudenkmälern: Hochschule Luzern, Kompetenzzentrum Material, Struktur und Energie in Architektur


Materialien und Bauprodukte der Schweizer Architektur der Nachkriegszeit: ETHZ/IDB



Weitere Berichte zu denkmalpflegerischen Fragestellungen:

Link: http://www.idb.arch.ethz.ch/23-0-beratung-und-information.html